Das 3. unterfränkische Maibockfest
2. Mai 2012Das 3. Maibockfest – ein voller Erfolg
Weit über 80 Besucher, weiß-blauer Himmel, würziges Bier und schmackhaftes Essen, außerdem fünf Neueintritte und eine Rede des vergangene Woche frisch gekürten „Botschafter bayerischer Lebensfreude“ der Brauerei Riegele Hubert Dorn, welche die Mithörer zu wahren Beifallsstürmen hinriss – das war das diesjährige Maibockfest der unterfränkischen Bayernpartei.
Begrüßt wurden die Gäste vom Parteivorsitzenden Florian Weber.
Anschließend legte der unterfränkische Bezirksvorsitzende Uwe Hartmann auf frängisch mit seinen Ausspruch “Greizkisseldunnerwetta, edsedla langt`s amol, wech mit derer Ökosteuer” gleich los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und hatte damit gleich zu Anfang lang andauernde Beifallskundgebungen der Gäste. Hartmann legte den Finger in die Wunde der Missstände in der Politik, bot aber gleichzeitig die Bayernpartei als Alternative an. Er bekräftigte und erläuterte die Forderungen der Bayernpartei in der Verkehrs- Gesundheits- und Sozialpolitik, die bereits jetzt und nicht erst mit dem Erreichen der bayerischen Souveränität finanzierbar seien.
Außerdem sprach er der Union das Recht ab weiterhin das C für Christlich zu tragen, ich nenne hier nur drei Gebote gegen die Politiker der Union verstossen haben, so Hartmann, von Du sollst nicht lügen (Friedrich Zimmermann ) bis Du sollst nicht ehebrechen (Seehofer) bis hin Du sollst kein falsches Z eugnis geben (Guttenberg).
Aber auch die SPD sei weit weg von den Anspruch sozial zu sein, denen verdanken wir die Rente mit 67 und Hartz IV, beides sei alles andere aber nicht sozial.
Auch Grüne, Freie Wähler und FDP wurden von Hartmann kritisch bewertet und zur Piratenpartei meinte er: “Wenn jemand mit den Slogan -Gottlos glücklich-die Piratenpartei Werbung macht, dann solle er nach Somalia gehen, da gibt es genügend freie Arbeitsplätze für Piraten.
Generalsekretär Hubert Dorn kritisierte in seiner Rede das „Kasperltheater“ der Staatskanzlei um das Hissen der fränkischen Fahne. Der fränkische Rechen gehöre einfach zu Franken dazu und es spreche absolut nichts dagegen, dass Franken Flagge zeige. Die Weigerung der Staatsregierung zu diesem Thema bezeichnete er als puren „Bürokratismusblödsinn“.
Manche „Sesselpubser“, so Dorn weiter, egal ob in München, Berlin oder Brüssel scheinen nichts Besseres zu tun zu haben, als sich um richtig gekrümmte Gurken oder um die Salzdosis im Brot zu kümmern und lassen dabei die wirklich wichtigen Sachen außen vor. Dorn: „Verbraucherfreundlich ist Vieles ohnehin nicht, bei manchen Produkten braucht man sich nicht zu wundern, wenn man sechs Stunden nach den Verzehr Pickel bekommt, nach 14 Tagen Haarausfall und nach vier Wochen eine Schwangerschaft eine Schwangerschaft feststellt!“
Er bemängelte weiterhin die Angleichung der Abiturprüfungen an die anderer Bundesländer, was die Qualität des guten bayerischen Abiturs verwässere, außerdem forderte er die Abschaffung der Studiengebühren und die Möglichkeit für jeden bayerischen Abiturienten, auch einen Studienplatz im Freistaat zu erhalten.
Sein Resümee zum Abschluss seiner Rede lautete: „Wickeln wir doch die bayerische Staatsregierung in die fränkische Fahne ein und senden sie zum Nordpol, da haben’s Zeit zum Nachdenken und bei der Polarkälte entwickeln sich vielleicht auch hitzige Diskussionen, und wenn`s frieren dann sind sie froh, dass sie die fränkische Fahne dabei haben.“
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